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Geschrieben von Gonzopg am 28.03.2023 um 18:53:
Hat jemand schonmal eine Bungee-Rig mir Circle Hook getestet``??
Könnte mir vorstellen,dass ab einer gewissen Länge des Bungee-Rigs gut funktioniert.......
Was meint ihr denn dazu????
Gruss
Gonzo
Geschrieben von Havelangler am 29.03.2023 um 08:21:
Moin,
sollte funktionieren. Allerdings habe ich durch den Durchlauf und leicht geöffnete Bremse ja schon einen Bungee-Effekt.
Bis dahin
Geschrieben von JKc am 30.03.2023 um 16:58:
Hi, ich habe mir die Tage auch Gedanken zum Bungeerig gemacht, da ich nen Fehlbiss auf nen ganz kurzes Tauwurm-Pop-up-Rig hatte wie es z.B. von Benjamin Gründer promotet wird. Ich war davor schon sehr skeptisch, da das Rig in meinen Augen von einem Wels der von leicht oberhalb des Köders versucht diesen anzusaugen fast gar nicht aufgenommen werden kann, da das Rig sofort vom Stein / Blei gestoppt wird und dem Wels kein Stück entgegen kommt. Ich habe dann ein Stück geflochtenes Vorfachmaterial und ein Gewicht hinzugefügt, dass das Rig zwar unverändert knapp über Grund steht aber eben im beschriebenen Fall paar Zentimeter angelupft und sich in Richtung des Welses bewegen kann.
In dem Zuge habe ich überlegt, ob es sinnvoll wäre statt des gefochtenen Vorfachs ne Bungee-Sektion zu verwenden, bin aber in meinen Gedanken zu der Vermutung gekommen, dass der Wels eher die Würmer vom Haken saugt, als dass sich der Gummi des Bungees nennenswert dehnt. In meinen Gedanken ist das eher was fürn größeren Köfi, wo dann überhaupt nennenswert Druck bis aufs Vorfach kommt wenn der Wels den Köfi ansaugt. Probiert habe ich es also nicht.
Grüße
Geschrieben von Gonzopg am 30.03.2023 um 17:53:
Gude.....
Ich werde das Bungee Rig +Circle mit ner toten Forelle testen........
hoffe das die Haken dadurch mehr Zeit haben sich einzudrehen .......
Geschrieben von Jube am 25.01.2026 um 11:55:
RE: Alternative zum Köderfisch
Finde ich ein sehr interessantes Thema hier.
Warum? Weil ich schon seit Jahren nur noch mit einer Mischung aus Kraken Tauwurm (Debrodena) fische.
Auf diese Kombi hatte ich schon die erstaunlichsten Fänge. Und auch nicht ganz unerfolgreich.
Jube
Geschrieben von Daniel Reder am 26.01.2026 um 11:29:
Hallo zusammen,
Alternativköder waren über Jahre eines meiner Lieblingsthemen beim Welsangeln. Zwischen 2020 und 2025 habe ich extrem viel ausprobiert. In den letzten zwei Jahren beschäftige ich mich jedoch stärker mit dem Aktivfischen.
Ich habe so gut wie alles getestet – hier ein paar Gedanken dazu:
Würmer: Hier habe ich das meiste Vertrauen. Leider werden sie häufig sehr schnell heruntergefressen.
Frische Hühnerleber: Mittlerweile habe ich genauso viel Vertrauen in Hühnerleber wie in Würmer. Sie wird zwar oft noch schneller gefressen, ist aber auch am Wochenende problemlos zu bekommen, was bei Würmern nicht immer der Fall ist.
Tauwurm/Garnele: Mein absoluter Lieblingskombiköder. Garnelen werden nicht so schnell abgefressen.
Dendrobena: Früher gerne gefischt, aber im Vergleich zu den anderen Ködern bin ich komplett davon abgekommen.
Tauwurm/Calamari: Haben wir früher am Rhein gerne eingesetzt, weil Calamari nicht so leicht abgefressen werden. Das war unser Standardköder, wenn wir viele Mitfresser hatten. Aktuell nutze ich ihn gar nicht mehr – ich komme extrem schwer an Calamari. Ungeputzte wären hier meiner Erfahrung nach ohnehin besser.
Schweineleber: Funktioniert bei mir so gut wie gar nicht.
Rinderleber: Zurzeit mein Lieblingsköder, wenn viele Mitfresser unterwegs sind. Die bekommen die kleinen Fische kaum herunter, und man fängt auf reine Rinderleber wirklich gut.
Schnecken/Wurm: Einmal probiert und sofort gefangen. Angeblich werden Schnecken kaum abgefressen. Hier habe ich allerdings noch wenig Erfahrung – müsste man weiter testen.
Wurm/Fetzen/Grundel/Lauben: Früher oft gefischt, in letzter Zeit gar nicht mehr. Dafür braucht man immer eine Stipprute, die ich bei kurzen Sessions an meinem Hausgewässer meist nicht dabeihabe. Zusätzlich werden die Regeln rund um Schonzeiten immer komplizierter.
Boilies/Pellets: Funktionieren meiner Meinung nach besser, als viele denken – können aber schnell teuer werden.
Die angesprochenen Kraken habe ich ebenfalls getestet, bin aber kein richtiger Fan geworden.
Meine aktuelle Köderauswahl:
Tauwurm oder Hühnerleber
Tauwurm/Garnele
Rinderleber
In dieser Reihenfolge – basierend auf Fängigkeit und Problemen mit Mitfressern.
Geschrieben von Alberto am 26.01.2026 um 20:30:
Hat mal jemand mit Signalkrebsen gefischt und wie? Müsste ja auch funktionieren wenn es die massenweise gibt nehme ich an
Geschrieben von Vale am 27.01.2026 um 08:45:
Moin,
Ich habe es mal versucht, habs in ner DVD von Stefan gesehen. Gefangen hab ich leider nicht, aber ich denke auch dass es funktioniert. Grad wenn die sich häuten sollte es für die Welse eine leichte Nahrung sein.
Geschrieben von Pepe Reina am 27.01.2026 um 16:51:
Servus zusammen
Haben letztes Jahr bei zwei mittleren Fischen bis knapp 1m die wir entnommen haben auch festgestellt, dass beide Krebse im Magen hatten.
Wollen dies heuer def auch mal probieren. Grund Voraussetzung ist natürlich die passenden Krebse zu fangen.
Wie bietet ihr diese an ? Hat wer Erfahrungen damit ? Wenn ja gibt es Jahreszeiten in denen sie vermehrt gefressen werden ?
Geschrieben von Vale am 27.01.2026 um 17:36:
Ich habe sie mit einem Gummi am Haken fixiert und dann angespannt.
Das geht recht einfach, du machst den Gummi um den Körper, kannst dann ein kurzes Stück Schnur einschlaufen und am Einzelhaken fixieren.
Geschrieben von Alberto am 29.01.2026 um 07:36:
Beim Fanghaken unten einen Karabiner (oder einen kleinen Haken) am Haar anknoten und dann beim Gummi, der um den Krebs befestigt wurde, einfach einhängen. Aber wie bietet man das dann im Fluss richtig an? Mit Stein und U-pose hat bei mir nichts gebissen.
Geschrieben von stefan0975 am 29.01.2026 um 15:04:
Krebse werden an einem meiner Gewässer in erster Linie im Frühjahr bei noch recht kaltem Wasser gefressen, dann aber in großen Mengen. Ob das jetzt daran liegt, dass die Krebse im Kalten langsamer sind, sich irgendwo zur Paarung treffen oder die Welse mehr auf kleine Happen stehen, kann ich nicht sagen. Aber Anfang April wäre für mich die Top-Zeit, um es damit gezielt zu versuchen.
Geschrieben von Alberto am 29.01.2026 um 20:23:
Und wie bietet ihr den Krebs an?
Geschrieben von Hans Nöbauer am 30.01.2026 um 11:21:
| Zitat: |
Original von Alberto
Und wie bietet ihr den Krebs an? |
|

Alberto bei uns

ist der Krebs, bis auf den Signalkrebs, unter Naturschutz. Denke einmal das es in

nicht viel anders ausschaut

Übrigens ist das angeln mit lebenden Wirbeltiere verboten als kannst den Krebs nur tot anbieten.
In

oder

ist es genauso wie bei uns
Geschrieben von stefan0975 am 30.01.2026 um 11:59:
Ja, darf nur tot angeboten werden und geht auch nur Signalkrebs in Deutschland. Ich habe da keine persönlichen Erfahrungen, da mir der Fang zu mühsam ist und ich eher auf die etwas aktiveren Tauwürmer vertraue. Wenn ich damit angeln würden, dann vermutlicih mit Circle Hook und Haarmontage, dann auch gleich zwei, drei Stück dran machen.
Geschrieben von rms am 30.01.2026 um 13:36:
Sorry, aber 1.;ist ein Krebs kein Wirbeltier und 2. Steht der Signalkrebs nicht unter Artenschutz.
Geschrieben von stefan0975 am 30.01.2026 um 14:46:
Interessanter Punkt, wenn Krebse lebend gefischt werden dürfen, dann vielleicht mit einem Gummi am Haar befestigen? Auftreibend wäre sicher gut, der Krebs würde ja vermutlich versuchen, wieder zum Grund zu kommen und sich somit bewegen und etwas auffallen.
Geschrieben von JKc am 30.01.2026 um 15:00:
| Zitat: |
Original von stefan0975
...und geht auch nur Signalkrebs in Deutschland. ... |
|
Moin, es gibt neben dem Signalkrebs noch weitere invasive Arten, alleine hier sinds neben Signalkrebs noch Kamberkrebs und der rote amerkische Sumpfkrebs.
Gefischt habe ich auch schon mit, allerdings nicht auf Wels sondern vorrangig auf Aal am Grund. Allerdings stehen fast alle großen Fischarten drauf insbesondere auch große Barben.
Welse hatten wir bislang noch keine darauf, obwohl das neben Grundel die Hauptbeute im Magen entnommener Fische um den Meter ist.
Grüße
Geschrieben von Jube am 30.01.2026 um 15:16:
Das aktivste was ich bisher festgestellt habe sind immer noch Kraken, wenn auch Tod.
Die feinen Arme zappeln bei der klainsten Bewegung im Wasser, gemixt mit Fischstreifen und Wurm geht immer was und wenns nur kleinere unter 130 sind.
Geschrieben von Alberto am 30.01.2026 um 15:44:
Wie schon geschrieben ist der Krebs kein Wirbeltier und bei unserem Verein nicht geschützt und kann mit Krebskörben gefangen werden und es kann damit gefischt werden. Mit Gummi ist es mir lieber als in direkt mit dem Haken anzuködern.
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